24h Rennen Samstag und Sonntag

Erstellt am 7. Juli 2014

startaufstellung
Die Spannung steigt, bei bestem Wetter begeben sich Team und Fahrzeug in die Startaufstellung. Dann wird es ernst, den Start fährt Roland Waschkau und kann seine Position nicht nur behaupten, sondern auch ein paar Plätze gut machen. Der erste Boxenstop mit Wechsel auf Klaus Hormes verlief problemlos und nach etwa 3 Stunden lagen wir im Gesamtklassement bereits auf Platz 52.
Gerade als so man sich so langsam vorstellen konnte gegen die übermächtigen Mitstreiter in der Klasse SP3T richtig gut auszusehen verließ uns das Glück. Beim Boxenstop von Klaus Hormes auf Rudi Speich verloren wir wegen Problemen mit dem Tankventil rund 4 Minuten. Drei Runden später folgt ein Reifenschaden auf der Grand Prix Strecke und Rudi Speich kommt an die Box. Nach dem Reifenwechsel geht es wieder auf die Strecke und die Fahrer schwitzen im Cockpit bei strahlendem Sonnenschein bis es endlich dunkel wird. Als Klaus Hormes um 23 Uhr wieder übernimmt sieht alles gut aus und das Team bereitet sich auf eine lange Nacht vor.
Doch es sollte keine ruhige Nacht für das Team werden, denn bereits nach 5 Runden meldet Klaus Hormes den zweiten Reifenschaden. Diesmal passiert es allerdings auf der Nordschleife im Bereich „Hohe Acht“ und das Auto muss vorsichtig bis zurück bis die Box humpeln um weiteren Schaden zu vermeiden. Das kostet natürlich Zeit und Nerven,  als der TT endlich in der Box ankam wurde der Reifen gewechselt und es ging wieder auf die Strecke. Ganze zwei Runden später das nächste Malheur, am Ende der Start-Ziel-Geraden kommt es zur Kollision mit einem Cup-Porsche. Nachdem der TT wieder in der Box steht wird der Schaden taxiert, rechtes Federbein, Kotflügel und Schürze sind in Mitleidenschaft gezogen. Die Erfahrung der Crew zeigt sich erneut. Ohne Verzögerung wird sofort mit der Reparatur begonnen, während im Hintergrund von den Bielstein Leuten ein neues Federbein geholt wird. Nach rund einer Stunde schrauben, klopfen und hämmern kann Erwin Mertesacker den TT vermessen. Mit Holzlatten, Schnur und Senkblei wird das Fahrzeug wieder eingestellt. Es geht weiter,  Rudi Speich dreht die ersten Runden im instandgesetzten Auto. Das Team hat sauber gearbeitet.  Der TT läuft gut und man kämpft ich in der Nacht von Platz 128 wieder zurück auf die 82. Position im Gesamtklassement und Platz 5 in der SP3T. Doch das sollte es leider noch nicht gewesen sein mit dem Pech.
Am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr meldet der Fahrer „Motor hat keine Leistung mehr“ und musste das Auto im Bereich „Bergwerk“ abstellen. Thomas Schmitz, Erwin Mertesacker und Roland Waschkau machen sich sofort auf den Weg um den Schaden zu begutachten. Leider ist das Urteil eindeutig, kapitaler Motorschaden. Das war es dann für dieses Jahr beim 24h-Rennen, denn obwohl ein Ersatzmotor vorhanden ist beschließt man diesen nicht mehr einzubauen. Aber wie sagt man, nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Weitere Bilder und Onboardvideos folgen in Kürze.

Hier ein paar Eindrücke aus der Startaufstellung:

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